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Corona-Virus-Update

Alle rheinland-pfälzischen Schulen wurden ab Montag den 16.03.2020 bis zum 17.04.2020 (Ende der Osterferien) geschlossen.

Download: Schliessung regulaerer Schulbetrieb Elternanschreiben (PDF)

Alle Sportveranstaltungen, auch diejenigen im Trainingsbetrieb sind ausgesetzt. Alle „nicht notwendigen“ Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern sowie definitiv alle über 1000 Teilnehmern sollten nach Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgesagt werden.

Wir alle sollten das öffentliche Leben soweit wie möglich einschränken!

Zu fordern ist bei der aktuell exponentiell steigenden Zahl an Corona-Erkrankungen auch die Schließung von öffentlichen Aufenthaltsorten wie Cafes, Bars und Restaurants sowie darüber hinaus auch von nicht struktur-relevanten Geschäften.

Italien hat es bereits getan: Das dort so beliebte „zweite Wohnzimmer“ ist zu: wenn Sie einem italienischen Bürger den Lebensmittelpunkt, seine Bar und sein Restaurant verbieten, ist dies ein Zeichen, das wir in Deutschland sehr sehr ernst nehmen sollten.

Dem folgendem Artikel können Sie entnehmen, wie rasch sich die Coronavirus-Pandemie voraussichtlich auch bei uns in Deutschland verbreiten wird:

Zum Artikel

Was können Sie tun? Soziale Distanznahme! 

Es gibt eine einfache, aber effektive Methode hierzu: Abstand zu anderen Menschen halten.

Der aktuelle wissenschaftliche Konsens besagt, dass das Coronavirus innerhalb eines Radius von 2 Metern (6 Fuß) ansteckend ist, wenn jemand hustet. Andernfalls fallen die Tröpfchen zu Boden und infizieren einen nicht.

Sofern die Infektion nicht von Mensch zu Mensch über Tröpfchen erfolgt, besteht das größte Risiko über Oberflächen. Das Virus kann stunden- oder tagelang auf verschiedenen Oberflächen überleben. Sollte es sich wie andere Grippeviren verhalten, kann es sogar über Wochen auf Gegenständen aus Metall, Keramik oder Plastik überleben. Das bedeutet, dass das Virus auch an Dingen wie Türknäufen, Tischen oder Fahrstuhlknöpfen haftet. Deshalb sollten wir Abstand zu anderen Menschen halten und möglichst zu Hause bleiben, bis die Ausbreitung des Virus zurückgeht.

Was machen Sie, wenn Sie den Verdacht haben, an Coronavirus erkrankt zu sein?

Bitte begeben Sie sich nicht unaufgefordert in ein Krankenhaus, eine Bereitschaftsdienstzentrale (BDZ) oder in eine Arztpraxis! Rufen Sie die 116 117 oder das Bürgertelefon an unter

Koblenz: 0261-108730 (Mo-Fr 9-16 Uhr, Wochenende 11-16 Uhr) – darüberhinaus können Bürger ihre Fragen auch per e-mail an corona@kvmyk.de stellen

Berlin: 030-346465100 (Mo-Do 08:00 Uhr – 18:00 Uhr, Fr 08-00 Uhr – 12:00 Uhr).

Oder wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausarztpraxis, diese vermittelt die bestmögliche medizinische Versorgung für Sie.

Fieberambulanz am Schützenplatz in Mayen

Die Fieberambulanz steht grundsätzlich allen Bürgern zur Verfügung, die Kontakt zu nachgewiesenen Covid-19-Fällen hatten, sich in einer Risikoregion aufgehalten haben oder subjektiv Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeigen. Niedergelassene Ärzte können derzeit vermutete Covid-19-Patienten ohne Voranmeldung an die Fieberambulanz verweisen.

In der Fieberambulanz werden bis auf weiteres von Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr mögliche Covid-19-Patienten untersucht. Unter maximalem Infektionsschutz werden diese Patienten befragt, registriert , klinisch untersucht und von Ärzten entschieden, ob gemäß den jeweils aktuellen Vorgaben des RKI (Robert-Koch-Institut) ein Abstrich zur Diagnostik auf Covid-19-Erkrankung durchgeführt wird.

Die Patienten werden danach gebeten, sich bis zum Erhalt des Testergebnisses (1-4 Tage) in Heimquarantäne zu begeben. Sie erhalten hier Informationsmaterial für notwendige Verhaltensregeln.

Bis dato erfolgt dort keine weitergehende Diagnostik oder Therapie der bestehenden Beschwerden, die Patienten erhalten keine Rezepte, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Überweisungen.

Wir stehen derzeit in intensivem Gesprächskontakt mit den organisatorisch Verantwortlichen, um den Menschen die die Fieberambulanz aufsuchen eine zusätzliche medizinische Behandlung zu ermöglichen. Alle relevanten Behandlungs- und Diagnostikschritte sowie die bürokratischen Maßnahmen (notwendige Rezeptausstellung, Überweisung, Krankenhauseinweisung, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) sollten vor Ort mit angeboten werden, um die Patienten von unnötigen weiteren Kontakten zu Arztpraxen/Krankenhäusern/Apotheken und Behördengängen abzuhalten (Infektionsschutz).

Corona-Virus-Update