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Entlastung des Rettungsdienstes bei Einsätzen in Seniorenwohnheimen

Telefonat mit dem Ärztlichen Leiter des Klinikums Mayen Dr. Branding um 11:45,

  1. Dr.Branding bittet darum, dass dringend ca. 2 Hausbesuchsteams durch die Coronambulanz eingerichtet werden, da die Seniorenheime alleingelassen werden und niemand der Ärzte mehr rausfährt. Seniorenheime kontaktieren diesbezüglich jetzt regelhaft den Rettungsdienst über die 112 und wichtige Rettungsmittel kommen hier zum Einsatz, die vielfach für das angefragte Krankheitsbild eigentlich nicht notwendig gewesen wären
  2. Dr. Branding bittet täglich proaktiv die Seniorenheime anzurufen und zu fragen, ob alles in Ordnung ist
  3. Wenn die Teams zusammengestellt sind, sollen diese dringend an Dr. Schäfer Leitung Rettungsdienst kommuniziert werden e- mail: AELRD-KOWW.Schaefer@web.de Tel 0261- 404048807
  4. Die einheitliche KV (kassenärztliche Vereinigung) -Hotline 116 117 sei überlastet
  5. Der von der KV (kassenärztliche Vereinigung) eingerichtete Hausbesuchsdienst (über BDZ-Fahrzeuge?) ist nicht ausreichend leistungsfähig
  6. Ein gestriges Gespräch Krisenstab Rettungsdienst führte zur Etablierung eines Infektions-Transportfahrzeuges in Zusammenarbeit mit dem BWZK
  7. Die Versorgung der Hausbesuchspatienten liegt in der Verantwortung der KV (kassenärztliche Vereinigung) – wenn ein niedergelassener Arzt keinen Hausbesuch durchführt (obwohl medizinisch angefordert ) mit der Begründung, er besitze kein ausreichendes Schutzmaterial, kann er ab sofort auf das heute von der KV (kassenärztliche Vereinigung) gelieferte Paket von 100 Schutzanzügen in der Corona-Ambulanz zugreifen.
  8. Ein Argument, dass man mit dem privaten PKW/ Praxis-PKW aus Infektionsgründen nicht fahren könne, muss ggf. von der KV (kassenärztliche Vereinigung) oder der Kreisverwaltung geklärt werden. Alternativ kann die Schutzausrüstung auch ggf. erst kurz vor dem Eintritt in das Seniorenwohnheim / an der Wohnstätte des Hausbesuchspatienten angelegt werden und nach Austritt vor Ort entsorgt werden – Material-schonend ist dies allerdings nicht
  9. Das Angebot der Corona-Ambulanz wäre hier, eine Handynummer für niedergelassene Kolleginnen und Kollegen zu etablieren, wo ein Hausbesuch durch die Corona Ambulanz angefordert werden kann – jeder in der Ambulanz tätige Arzt kann dann am Ende der Schicht die angefragten Hausbesuche am Stück bedienen.
  10. Zu klären ist, wie ausreichend (vorerst 2) Fahrzeuge für den Hausbesuchsdienst durch die KV (kassenärztliche Vereinigung) bereitgestellt werden

Ich bitte Sie dringend, dieses wichtige Anliegen zeitnah zu prüfen!

Entlastung des Rettungsdienstes bei Einsätzen in Seniorenwohnheimen